Archiv des Autors: Fritz Schneider

  Man schreibt den 25. September 2018. Strahlend blauer Himmel, Vollmond und beste Chillen-und-Grillen-Stimmung: es war der 48ste MondscheinMarkt von Allen – und er war so schön wie die 47 MondscheinMärkte davor. Zu den Fakten: Wetter wunderbar, Temperatur ziemlich frisch, kulinarisches Angebot aussergewöhnlich (auch weil der deutsche Grillmeister 2017 mit einem wunderbaren Stand und einem noch wunderbarerem Smoker und Grill noch wunderbarere Burger, Schäufele und Zwa-im-Weggla zauberte …) – natürlich gab es auch wieder Fischbrötchen, Suppen, Flühlingslollen, Chickenburger und vieles mehr. Weitere Fakten: Beim Trinken hat sich der erste Glühwein vorgestellt – in Konkurrenz zu Bier, Wein und Federweissem. Und wenn wir schon bei den Fakten sind: Der Super-Vollmond in eher kühler Umgebung wurde von heissen lateinamerikanischen Rythmen unterstützt. Die Gruppe SON LATINO bezauberte die vielen Gäste mit klassischen, bekannten und neuen Songs aus der lateinamerikanischen Welt in bester Qualität. Und zu den Fakten gehört natürlich auch, dass Chillen und…

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Die Galerie Pfaff in Schwarzenbruck glänzt immer wieder durch ganz besondere Ausstellungen von ganz besonderen Künstlern, die sonst in unserer Region nicht zu sehen sein würden. So auch jetzt wieder: am 17. Mai lädt Jürgen Pfaff und sein Team ein zur Vernissage zur Ausstellung DAS GEDÄCHTNIS EINER BERÜHRUNG des Künstlers Lluis Cera. Geboren 1967 in Barcelona, hat Lluis Cera an der Universität in Barcelona Bildhauerei studiert und arbeitet seit Anfang 2000 als angesehener Künstler mit vielen Ausstellungen – und vielen Preisen. Seit Beginn seiner künstlerischen Laufbahn war es ihm stets ein Bedürfnis, seine Skulpturen in einen harmonischen Einklang mit Literatur zu bringen. So dringt er mit seinen Werken in ein kreatives Universum vor. Seine Sachkenntnis über die von ihm verwendeten Materialien Marmor, Granit, Bronze, Eisen, Holz und Kunstharz führt zu atemberaubenden Ergebnissen – die filigranen Verbindungen dieser starren Materialien sind millimetergenau. Lluis Cera arbeitet dabei unglaublich sensibel, einfühlsam und präzise…

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Man sollte immer sehr vorsichtig sein mit Superlativen. Und mit Eigenlob sowieso. Aber am Donnerstag, den 12. April fand in der Bürgerhalle in Schwarzenbruck ein Konzert statt, das wirklich etwas ganz besonderes war. Auf dem Programm stand Georg Kreisler: ein österreichischer Liedermacher, Kabarettist und Schriftsteller, der mit Liedern wir „Tauben vergiften im Park“ auch über die Grenzen hinaus bekannt war und ist. Und auf dem Programm standen auch die beiden Schwarzenbrucker Sebastian Köchig (der Kreisler’s Lieder interpretierte) und Alice Graf, die ihn einfühlsam und meisterlich am Flügel begleitete. Nicht auf dem Programm stand, dass die Bürgerhalle vom KulturNetzwerk wieder zu einer Kleinkunst-Bühne für große Kunst verwandelt wurde. Wieder mit Bistro-Tischen und kleinen Lampen, wieder mit gutem Wein in rot und weiß. Aus all diesen Facetten entstand ein in sich harmonischer wunderbarer Abend. Und all die Vorbereitungen und der Einsatz der Beteiligten wurde belohnt von einem Publikum, das sich von dieser…

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  Am 12. April war es wieder soweit: Die nächste KulturTour des KulturNetzwerks Schwarzenbruck führte nach Neumarkt ins Lothar-Fischer-Museum zu der wirklich sehr interessanten Sonder-Ausstellung ERST DER BAUM, DANN DIE FORM. Mit dem englischen Bildhauer David Nash (*1945), der heute zurückgezogen in Nordwales lebt und arbeitet, zeigt das Museum einen der wichtigsten Bildhauer Europas. Nash erforscht bis heute die Natur und den Werkstoff Holz und gibt ihm eine künstlerische Form. Ins Zentrum seines Schaffens stellt er die Idee des lebenden Baumes und verwandelt die Sinnlichkeit der Natur in Skulptur. Für seine Werke verwendet er Altholz, abgelagerte Hölzer, frisch abgeschlagenes sowie noch im Wachsen begriffenes Holz. Anhand von ca. 40 plastischen Arbeiten und Zeichnungen zeigt die Ausstellung im Museum, das immer wieder Ausblicke in den Stadtpark freigibt, wie stark das bildnerische Denken des international agierenden Künstler von der Natur geprägt ist. Der Besuch dieser Ausstellung und die Führung waren wie immer…

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  Na ja, vielleicht kommt er ja wirklich noch: der Frühling. Dies ist aber nicht ganz so sicher wie das Programm der KulturTouren des KulturNetzwerkes Schwarzenbruck in eben jenem „Frühling“. Am 12. und 19. April geht es wieder nach Neumarkt ins Lothar-Fischer-Museum. Dort läuft die Sonderausstellung DAVID NASH: Mit dem englischen Bildhauer David Nash (*1945), der heute zurückgezogen in Nordwales lebt und arbeitet, zeigt das Museum einen der wichtigsten Bildhauer Europas. Nash erforscht bis heute die Natur und den Werkstoff Holz und gibt ihm eine künstlerische Form. Ins Zentrum seines Schaffens stellt er die Idee des lebenden Baumes und verwandelt die Sinnlichkeit der Natur in Skulptur. Am 24. April geht es nach München in die Pinakothek zu einem Klassiker. PAUL KLEE und die „Konstruktion des Geheimnisses“: Die Ausstellung zeigt den umfangreichen Münchner Bestand zusammen mit über 120 Leihgaben aus bedeutenden Klee-Sammlungen in Europa, den Vereinigten Staaten und Japan. Am 19.…

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Es war nicht zu viel versprochen: ein wunderbarer Abend mit viel Groove, mit Beatrice kahl und der Band b.groovy und mit der Sängerin Svenja Schmidt. Und so wurde es auch ein wunderbarer Abend in der „neuen“ Bürgerhalle in Schwarzenbruck. Bistro-Tische mit kleiner LED-Beleuchtung zauberten schon mal ein sehr relaxtes Ambiente in die Bürgerhalle. Alle Tische waren besetzt – und dann ging es pünktlich um 20:00 Uhr los. Fritz Schneider vom KulturNetzwerk Schwarzenbruck freute sich sehr, dass das neue Konzept in der Bürgerhalle so gut angenommen worden ist. Und er begrüßte ein weiteres musikalisches Highlight im Rahmen der Frühlings-Konzert-Reiche des KulturNetzwerkes: Beatrice Kahl und ihre Band, unterstützt von Svenja Schmidt. Und „b.groovy“ war Programm: wunderbare Interpretationen von Prince, von Micheal Jackson, Klassikern aus dem Jazz-Repertoire und deutscher Hip-Hop zeigten die Virtuosität von Beatrice Kahl am Flügel und Keyboard, das sehr einfühlsame Spiel Marco Kühnl am Kontrabass und Bassgitarre und die wunderbaren…

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Georg Kreisler wurde 1922 in Wien geboren, floh mit seiner Familie 1938 in die Vereinigten Staaten und kehrte 1955 wieder nach Europa zurück. Er war Komponist, Sänger und Kabarettist. Und Anarchist. Jedoch vorrangig als Kabarettist definiert zu werden, dagegen hat sich Kreisler stets gewehrt. Ebenso verwahrte er sich dagegen, als Österreicher bezeichnet zu werden. Makaber, hinterfotzig, unkorrekt – das sind die Chansons von Georg Kreisler. Der Weltbürger war ein Schubladenverweigerer, Provokateur aus Prinzip und ein besonders bissiger Chronist der Nachkriegszeit. Bekannt wurde er als Vergifter der Tauben seiner Heimatstadt Wien, in anderen Liedern kommen Ehefrauen, Zirkustiere oder eine ganze Festgesellschaft ums Leben. Der Jude Kreisler schlendert durch die Straßen und erkennt hinter jedem Gesicht einen Altnazi oder legt ein komplettes Opernhaus in Schutt und Asche. Sebastian Köchig (Tenor am Staatstheater Nürnberg) und Neu-Schwarzenbrucker, der im Jahre 2009 aus dem Munde des Altmeisters der schwarzhumorigen Chansons selbst höchstes Lob erhielt, und…

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Gleich dreimal besuchte das KulturNetzwerk Schwarzenbruck die Ausstellung GABRIELE MÜNTER. MALEN OHNE UMSCHWEIFE im Münchner Lenbachhaus. Am 7. März hatte die dritte Gruppe die Möglichkeit, eine Führung (wieder) von Frau Dr. Best zu erleben. Das Lenbachhaus zeigt die umfassendste Ausstellung zum Werk Gabriele Münters (1877–1962) seit 25 Jahren. Erstmals wird ihr malerisches Werk aus allen Lebens- und Schaffensphasen präsentiert. Die Schau gibt Einblick in Münters Experimentierfreude und ihren stetigen Drang nach persönlicher und künstlerischer Erneuerung. Über 130 Gemälde Münters werden in der Ausstellung gezeigt. Ein Großteil der Werke stammt aus dem Nachlass der Künstlerin. Bei herrlichem Wetter und der wieder sehr interessanten und unterhaltsamen Führung war auch der dritte Teil der Münter-KulturTouren eine wunderbare Bereicherung. Die nächste KulturTour des KulturNetzwerkes Schwarzenbruck führt am 20. März zu „Verborgenen Schätzen aus Wien“ nach Schwäbisch Hall. Anmeldung und weitere Informationen gibt es wie immer bei Francoise Werner vom KulturNetzwerk unter 09128 12381 bzw.…

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